H-KENNZEICHEN UND SAISON-KENNZEICHEN KOMBINIEREN?

H-Kennzeichen und Saison-Kennzeichen kombinieren?

 

 

H-Kennzeichen und Saison-Kennzeichen kombinieren?

Es ist geschafft – Oldtimer Besitzer können aufatmen: Zulassungsbehörden erlauben künftig die Vereinigung aus H-Kennzeichen und Saison-Kennzeichen. Somit muss für Oldtimer nicht mehr die pauschale KfZ-Steuer in Höhe von 191,73 Euro pro Jahr bezahlt werden. Stattdessen ist eine Zulassung für zwei bis 11 Monate möglich. Die Kfz-Steuer wird prozentual berechnet. Die neue Fahrzeug-Zulassungsverordnung, aus der die Änderung hervorgeht, tritt am 01.10.2017 in Kraft. Das dürfte jeden freuen, der seinen historischen Schätz im Winter eingemottet in der Garage abstellt. Wer seinen Oldtimer zum Beispiel für sechs Monate von März bis August anmeldet, zahlt künftig nur noch 95 Euro Steuer jährlich. Doch wie viel kann ich mit einem H-Kennzeichen letztendlich sparen? Für Diesel-Fahrer lohnt ein H-Kennzeichen sogar schon ab 600 ccm Hubraum, bei Benzinern ab 800 ccm.

 

 

Wer bekommt ein H-Kennzeichen?

Das H-Kennzeichen ist seit 1997 ein ausgewähltes Kennzeichen für historische Fahrzeuge, die vor frühestens dreißig Jahren erstmals zugelassen wurden und in einem guten, originalen oder zeitgenössisch restauriertem Zustand sind. Es sieht aus wie ein herkömmliches Kennzeichen, endet aber mit dem Buchstaben „H“. Dieses „H“ steht für historisch. Es bietet nicht nur für viele Oldtimer-Liebhaber steuerliche Vorteile, sondern zeichnet das Fahrzeug als rollenden Schatz aus. Wer dieses H-Kennzeichen haben möchte, muss ein Gutachten vorlegen, das belegt, dass das Auto unverbastelt ist und das der Oldtimer weitestgehend original ist. Erfahrungsgemäße liegt der Teufel im Detail: zeitgenössisches Tuning oder kein Originallack fordern die Prüfer.

 

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